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Heutige Losung

In deiner Hand, HERR, steht es, jedermann groß und stark zu machen.
1. Chronik 29,12

Jesus herzte die Kinder und legte die Hände auf sie und segnete sie.
Markus 10,16

© Evangelische Brüder-Unität - Herrnhuter Brüdergemeine

Kontakt

Evangelische Kirchengemeinde Drevenack

Gemeindebüro & Pfarrhaus
Annette Kruse
Kirchstraße 6, 46569 Hünxe
02858 2674
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Unsere Bankverbindung:
KD-Bank Dortmund
IBAN:
DE04 3506 0190
1010 9280 16

Kirchengemeinde Drevenack

Pfarrerin Anke Bender
02858 2674
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Pfarrer Hans Herzog (Lühlerheim)
02853 4481789
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Dorfkirche Drevenack
Am Kirchplatz
46569 Hünxe

Küsterin: Gudrun Piechocki
02858 6524

weitere ADRESSEN

In der KiTa Waldstrolche der Evangelischen Kirchengemeinde Drevenack wird seit ca. vier Jahren eine vierte Gruppe als Notgruppe mit 15 Kindern geführt. Wegen der völlig unzureichenden räumlichen Situation hat das Presbyterium beschlossen, diese Gruppe ab dem
1. August 2023 nicht weiter zu betreiben.

Zur Vorgeschichte dieser Entscheidung: Im Jahr 2017 zeichnete sich eine über die bestehenden Kapazitäten hinausreichende Nachfrage nach KiTa-Plätzen im Hünxer Versorgungsbereich Drevenack / Krudenburg ab. Zuvor war die Gemeinde Hünxe unserer Empfehlung, in Hünxe eine weitere KiTa einzurichten, statt nur eine zusätzliche Gruppe an den kommunalen Kindergarten anzubauen, nicht gefolgt.
Das Kreisjugendamt schlug der Kirchengemeinde vor, eine Notgruppe zum 1. August 2017 mit 15 Plätzen einzurichten. Platz war dadurch vorhanden, dass die vormals für Therapiezwecke angebauten Räume für die Inklusion frei wurden. Aufgrund der Aufgabe der Arbeit als Integrative Kindertagesstätte durch die nunmehr gültige Versorgungspolitik der Einzelintegration wurden diese Räume nicht mehr genutzt. Daraufhin wurden in einem vorhandenen Sanitärraum zusätzliche, aber nicht ausreichende Toiletten- und Waschmöglichkeiten installiert. Im laufenden Betrieb der Notgruppe wurde deutlich, dass die Voraussetzungen für eine dauerhafte Gruppe nicht vorhanden waren.
Da die Nachfrage nach KiTa-Plätzen anhielt, fragte das Kreisjugendamt im Herbst 2020 an, ob ein Anbau mit einem Raumprogramm für eine viergruppige Einrichtung umsetzbar wäre. Angesichts der Tatsache, dass an das ursprünglich zweigruppig geplante Haus (Baujahr 1976) bereits dreimal angebaut worden war, war die Aufgabe recht kompliziert. Der Anbau hätte im laufenden Betrieb an zwei Gruppenflügeln erfolgen müssen. Die Entwürfe wurden im Winter hin und her getauscht, bis im März 2021 ein Konsens zwischen Architekt, Team und unserer Kirchengemeinde gefunden wurde.
Daraufhin wurde der Bauantrag im Mai 2021 in der Erwartung eingereicht, dass derselbe Landrat, der in seiner Realpräsenz als Kreisjugendamt einen dringenden Bedarf für diesen Anbau reklamiert hat, in seiner weiteren Realpräsenz als Kreis-Bauamt umgehend genehmigen würde. Dieses Amt kündigte jedoch im Juni 2021 an, den Antrag nach Abwägung des öffentlichen Interesses abzulehnen. Grund war die Notwendigkeit, für den Anbau eine ca. siebzigjährige Kiefer fällen zu müssen, die auf einer Fläche steht, die bei der Aufstellung des Bebauungsplanes im Jahr 1974 für die Bebauung nicht vorgesehen war. In Verhandlungen mit der Landesbetrieb Wald und Holz wurde eine 540 m² große landwirtschaftliche Fläche aus dem Eigentum der Kirchengemeinde festgesetzt, auf welcher Ausgleichsbewaldungspflanzungen durchgeführt werden müssten. Nachdem dieser Kompromiss geschlossen ward, wurde die Kirchengemeinde mit dem Nachweis umfangreicher Planunterlagen mit Erfassung vieler Pflanzen auf dem KiTa-Gelände beauflagt. Da diese Pläne wegen der Überlastung des beauftragten Vermessers nicht zu dem vom Bauamt genannten Termin vorgelegt werden konnten, entschied das Bauamt im Oktober 2021 den Bauantrag zurückzuweisen.
Da das Vorhaben jedoch weiter verfolgt werden sollte, wurde im Dezember 2021 ein neuer Bauantrag mit den zuvor eingeforderten Unterlagen in der Erwartung eingereicht, dass nunmehr kurzfristig positiv entschieden werden könnte. Dem war jedoch nicht so. Die Vorprüfung endete im März 2022. Daraufhin wurde die Gemeinde Hünxe vom Kreisbauamt mit zweimonatiger Frist zur Stellungnahme aufgefordert. Diese Frist wurde von der Gemeinde in vollem Umfang ausgenutzt, genauso wie im Sommer des Vorjahres eine Erklärungsfrist bezüglich der Bäume.
In der Zwischenzeit war eine Erzieherin aus der KiTa mit Bekanntwerden ihrer Schwangerschaft aus gesundheitlichen Gründen dienstunfähig. Zwei Mitarbeiterinnen, die in der Folge eingestellt wurden, haben die Einrichtung jeweils während der Probezeit, wegen der aus ihrer Sicht unzumutbaren Arbeitsbedingungen in der Gruppe, verlassen. Im April kam es zu einer großen Krisensitzung mit KiTa-Team und Presbyterium. Es wurde deutlich, dass nunmehr unverzüglich Entlastungen für das Team zu implementieren seien. Zudem wurde das Bauvorhaben bei laufendem Betrieb grundsätzlich in Frage gestellt. Daraufhin kontaktierte die Kirchengemeinde das Kreisjugendamt und die Gemeinde Hünxe mit Hinweisen auf dringenden Handlungsbedarf, beide Kontakte blieben jedoch ohne inhaltliche Reaktion.
Nachdem eine weitere Mitarbeiterin ihre Kündigung zum 31. Juni 2022 angekündigt hat und zwei weitere Mitarbeiterinnen (alle aus den beiden überlasteten Gruppen) mit Kündigung gedroht haben, hat das Presbyterium nunmehr die Reißleine nicht zuletzt aus Fürsorgepflicht seiner Mitarbeiterinnen gegenüber, gezogen: die Notgruppe läuft zum 31. Juli. 2023 aus. Der Bauantrag wurde zurückgezogen. Die Alternative wäre die sofortige Schließung mindestens einer, wahrscheinlich aber zweier Gruppen für den Fall der drei Kündigungen gewesen.

Wolfgang Schulte

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